Gutes Tun liegt im Trend

Tue_gutes

Gutes Tun ist auch bei Marken im Trend. Dass Konsumenten dies erkannt haben und auch ganz konkret von Unternehmen und Marken fordern, zeigen zum Beispiel die Ergebnisse der jährlichen goodpurpose Studie von Edelman.

Konsumenten in Deutschland und weltweit schätzen Marken, die sich sozial engagieren. Über 80 Prozent weltweit und 77 Prozent der Deutschen würden ihr Konsumverhalten längerfristig ändern, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Sechs von zehn Deutschen erwarten sogar schlicht, dass sich Marken sozial engagieren und würden auch dafür zu einem qualitativ vergleichbaren Produkt wechseln. Die Hälfte der Befragten hat auch schon Marken gekauft, die zwar höherpreisiger sind, aber einen guten Zweck unterstützen und fast 60 Prozent blieben trotz Rezession, aus gleichem Grund, einer Marke treu. Ein solches Beispiel ist die Kooperation von Pampers und UNICEF zugunsten von Tetanusimpfungen schwangerer Frauen in Entwicklungsländern.

In einem heute veröffentlichten Interivew mit dem PR-Journal zählt Anja Guckenberger, Deputy Managing Director & Creative Director von Edelman in Hamburg, die Erfolgskriterien für ein solches Marken-Engagement auf:

1. Ein glaubwürdiger und logischer Bezug zur Marke – Social purpose muss sich aus dem Markenkern ableiten und strategisch langfristig in den Unternehmenszielen verankert sein. Marketing- und klassische Corporate Social Responsibility-Aktivitäten müssen hierzu enger verzahnt werden. Passt das Hilfsprojekt nicht zur Marke, zum Produkt und zu den Unternehmensaktivitäten, kann die Aktion schnell unglaubwürdig werden und nach „greenwashing“ aussehen.

2. Die aktive Einbindung von Konsumenten: Konsumenten wollen heute partizipieren, sich engagieren und aktiv an Entscheidungen beteiligt sein. 52% wollen, dass Marken es ihnen einfacher machen, einen Beitrag zur „Weltverbesserung“ zu leisten. Und 65% würden eine Marke empfehlen, die einen guten Zweck unterstützt. Clevere Marken bieten Konsumenten Plattformen, die es ihnen ermöglichen Gutes zutun – und darüber zu sprechen.

3. Die Einbettung in ein umfassendes 360° Kommmunikationsprogramm. Es reicht eben nicht mehr aus 1 Cent pro verkaufter Packung an eine Hilfsorganisation zu spenden. Das machen – mehr oder weniger passend zur Marke – mittlerweile viele. Es geht vielmehr darum, dass man ernst gemeintes und langfristiges Engagement zeigt und dies zentral in das Kommunikationsprogramm integriert.

 

Ganz klar: Auf diese durchdachte Weise ist der alte Wahlspruch „Tue Gutes und rede darüber“ nicht nur voll im Trend, sondern sehr stimmig und äußerst stark.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s