Social Media Policies: Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern

Social Media Guidelines in Unternehmen sind bisher??nur schwach vertreten. Firmen wie??Kodak, IBM, Daimler, SAP haben bereits Guidelines eingef??hrt.??So ein Regelwerk, das f??r alle Mitarbeiter bindend sein muss,??soll klar und deutlich festlegen, was die Angestellten bei Facebook, Twitter und Co. d??rfen und was nicht.??Eckpunkte f??r eine Richtlinie hat heute der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)??in einem Leitfaden??f??r den gesch??ftlichen Umgang im Social Web ver??ffentlicht.

Die Regeln:
1. Definieren Sie Ziele
2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
3. Mitarbeiter m??ssen authentisch sein
4. Wer ver??ffentlicht, ??bernimmt Verantwortung
5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
7. Schonen Sie Ihre Gesch??ftsbeziehungen
8. Beachten Sie das geltende Recht
9. Schr??nken Sie private Nutzung von Social Media w??hrend der
Arbeitszeit ein
10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

Social Media-Guidelines sollten aber kein „Erziehungsmittel“ in Form des erhobenen Zeigefingers sein. Sie??stecken einen klaren Rahmen des Erlaubten ab und bieten so dem Arbeitnehmer und dem Unternehmen Sicherheit. PR-Agenturen wie??DIE PR-KANZLEI sind bei der Erstellung einzelner??Richtlinien f??r soziale Netzwerke behilflich. Denn jede der 10 Regeln bedarf einer individuellen Ausgestaltung.???????

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Warum man leere Versprechen vermeiden sollte

Transparenz und Vertrauen spielen eine immer bedeutendere Rolle. Diskrepanzen in der Kommunikation wie Lügen, Unehrlichkeit, Ungenauigkeit, Täuschungen und Inkonsistenzen können heute noch viel schneller als früher Misstrauen entstehen lassen und Images stark beeinflussen.

Consistency

Günter Bentele nannte schon 1994 die Grundbedingung für langfristige Erfolge bei der Vertrauenswerbung:

Vertrauen kann langfristig nur dann aufrecht erhalten werden, wenn nicht nur behauptet wird, dass man Vertrauen will, dass man glaubwürdig sei, sondern wenn eine Repräsentationsbeziehung zwischen Information und zugrundeliegenden Sachverhalten/Ereignissen sowie ein Konsistenzverhältnis zwischen Information und Handeln, zwischen Normen und tatsächlichen Handlungen, etc. auch tatsächlich vorhanden ist und wahrgenommen werden kann.

Jeder sollte sich also bewusst sein, dass Konsistenz unabdingbar für nachhaltigen Erfolg ist. Wer oder was nicht konsistent ist, wird gejagt, geächtet, angeprangert und ausgegrenzt. Bei Unternehmen sind in der Folge Vertrauen, Reputation, Unternehmenswert und letztlich der langfristige Erfolg in Gefahr.

Immer noch lesenswert:

Bentele, Günter (1994): Öffentliches Vertrauen. Normative und soziale Grundlage für Public Relations. In: Armbrecht, W./Zabel, U. (Hrsg.): Normative Aspekte der Public Relations. Opladen, 131-158.

 

Social Media Dienste in der B2B – Kommunikation

Am Anfang war die Webseite, dann folgte ein Forum und ein Shop. – Doch dann ging es erst so richtig los: Personen vernetzten sich miteinander (Social Networking), generierten eigene Inhalte (User Generated Contents) und veröffentlichten Bilder, Videos und Tagebucheinträge (Blogs).

Social_media

???????????????????????????Dass Social Media ein sehr effizienter Kommunikationskanal auch für Unternehmen aus dem B2C Bereich ist, liegt auf der Hand. Doch wie sieht es mit der Nutzung von Social Media im B2B Bereich aus? SF Interactive Performance hat das Analyse-Verfahren „Social Media Relevanz Monitor B2B“ lanciert.

Das sind die zehn wichtigsten Social Media Dienste:  

  1. linkedIn
  2. Xing
  3. Facebook
  4. Twitter
  5. YouTube
  6. Wikipedia
  7. Slideshare
  8. Scribd
  9. Naymz
  10. Metacafe

Die Bewertungskriterien umfassen dabei folgende Dimensionen:

• Allgemeine Marktrelevanz
• Relevanz für Marketing & Vertrieb
• Relevanz für Employee Recruiting
• Relevanz für Kommunikation & PR
• Relevanz aus Netzwerkeffekten
• Content Qualität
• Zukunftsausblick
 

Wichtig: Durch die Priorisierung der Kriterien durch das Unternehmen muss das Ranking an das spezifische Geschäftsumfeld angepasst werden! Dann ist es ein wichtiges Managementtool für effiziente Entscheidungen bezüglich des Budgeteinsatzes im Social Media Bereich.

 

Online-Reputation: Ab jetzt ist Medienkompetenz unverzichtbar

Facebook

Das Internet hat sich zum wichtigsten Medium des 21. Jahrhunderts gemausert. Facebook hat längst mehr Mitglieder als die USA Einwohner und auch Dienste wie Twitter locken Millionen Menschen an. Die klassische E-Mail wird zunehmend durch „Status-Updates“ und Kurzmeldungen an teilweise hunderte „Freunde“ in Echtzeit ergänzt.

Früher waren es fast nur die großen Konzerne und Politiker, die sich mit ihrem Image und ihrem guten Ruf in der Öffentlichkeit auseinandersetzen mussten. Heute, wo jeder in Sekunden durch das Internet berühmt oder berüchtigt werden kann, ist das öffentliche Image auch für jeden einzelnen zum Thema geworden. Die Diskussion um die Sicherheitseinstellungen der Plattformen ist dabei nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite besteht aus der grundsätzlichen Überlegung, mit welchen Inhalten jeder Nutzer online geht. Hier ist ein hohes Maß an Medienkompetenz gefragt.

Informationen im Internet können Folgen haben. Viele Nutzer halten das Web für einen anonymen Ort, doch es ist öffentlich. Fotos, die online gestellt werden, können von anderen Benutzern kopiert, verlinkt und weitergereicht werden. Dinge, die einmal hochgeladen und veröffentlicht sind, können nur sehr schwer wieder zurückgeholt werden, oft ist es unmöglich. Vielen Nutzern ist das nicht bewusst. Ich kann nur vor dem allzu sorglosen Umgang mit der eigenen Online-Reputation warnen: Das Netz vergisst nichts, und auch wenn sich zum Beispiel Arbeitgeber in Bewerbungsgesprächen mit einer direkten Ansprache auf Profildaten noch zurückhalten, heißt das nicht, dass sie nicht gut informiert sind.

Nur wer von Beginn an mit Bedacht Informationen preisgibt, die er nicht schon morgen bereuen muss, hat in den Communities auch längerfristig jede Menge Spaß.

Weitere Tipps auf Facebook

DIE PR-KANZLEI bei Twitter

Mitdiskutieren! Wie viel gibt man in den sozialen Netzwerken von sich preis, was macht man öffentlich zugänglich und was nicht?