Hilfe und Marketing widersprechen sich diametral?

Wie viel Marketing, Fundraising und PR vertr??gt die Hilfswirtschaft? Damit befasst sich heute ein Autor bei jetzt.de. „Wenn Robin Hood heute leben w??rde, h??tte er eine PR-Agentur engagiert“,??erkennt er noch bereitwillig an, bevor er Belege f??r seine Behauptung anf??hrt, dass sich Hilfe und Marketing diametral widersprechen.

Das ist nat??rlich viel zu pauschal.

Kontraproduktive Verhaltensweisen hat es immer schon gegeben, und??es gibt sie leider noch immer. Der Autor??nennt??sie ja auch selbst als Beweise f??r seine pauschale Aussage:

1. Wenn die Organisation zum Selbstzweck wird
2. Wenn Hilfe und Marketing ohne Charme und Bescheidenheit??auskommen
3. Wenn Selbstbeweihr??ucherung betrieben wird

Kurzum: Wenn Authentizit??t und Glaubw??rdigkeit fehlen. Kontraproduktive Verhaltensweisen und PR-Missverst??ndnisse k??nnen jedoch nicht zu einem allgemeinen Gesetz erkl??rt werden. Sie sind allenfalls das Ergebnis unprofessioneller Kommunikationsarbeit.

Hilfe muss heute ihren Weg in die Medien finden. Wer nicht kommuniziert, wird nicht wahrgenommen.??Hilfe bedarf einer geplanten Kommunikation.??PR und Marketing??g??nzlich in Frage zu stellen, ist fahrl??ssig. Es kommt darauf an, was und wie, aber nicht ob kommuniziert werden sollte. Den Hilfsbed??rftigen oder einem anderen Anliegen w??re jedenfalls nicht gedient, wenn man auf das Kommunikationsmanagement??komplett verzichtet.

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