Wie Mitarbeiterbindung funktioniert

Der Fachkräftemangel heizt den „War for talent“ an – es liegt an den Unternehmen, sich möglichst einzigartig und glaubwürdig gegenüber potentiellen Bewerbern zu positionieren. Hier kommt die Arbeitgebermarke, neudeutsch auch „Employer Brand„, ins Spiel.

Eine Maßnahme, die viele Unternehmen unterschätzen, ist die Bindung der bereits vorhandenen, qualifizierten Mitarbeiter. Dabei geht es nicht nur um Fluktuation. Mangelnde Bindung zeigt sich bereits in Verunsicherung, Identifikationsverlust, destruktivem Verhalten und passivem Widerstand.

Im April hat die Online-Stellenbörse JobScout24 knapp 1.200 Nutzer gefragt:

 „Womit könnte Ihr Arbeitgeber Sie am ehesten langfristig an sein Unternehmen binden?“

Mitarbeiterbindung

Ganz weit oben auf der Wunschliste der Befragten stehen mit knapp 40 Prozent gutes Arbeitsklima und Wertschätzung, gefolgt von leistungsgerechter Bezahlung mit gut 30 Prozent. Rang drei belegt Familienfreundlichkeit mit immerhin fast 11 Prozent. Mit jeweils rund 5 Prozent weit abgeschlagen sind dagegen Maßnahmen wie materielle Zusatzleistungen, z.B. in Form eines Firmenwagens, Weiterbildung oder auch Sozialleistungen.

Dem Zusammenspiel von Unternehmenskommunikation und Personalarbeit wird bei der Mitarbeiterbindung noch viel Beachtung zu schenken sein. Kommunikativ kann die Arbeitgebermarke durch zahlreiche Maßnahmen unterstützt und weiterentwickelt werden. Die Ziele Interner Kommunikation sind Information, Motivation, Identitätsstiftung und Integration sowie die nach außen wirkende Botschafterfunktion. Solange auf Einheitlichkeit und Glaubwürdigkeit geachtet wird, sind der Kreativität dabei kaum Grenzen gesetzt. Ein offenes, kommunikationsfreundliches Klima und eine professionell organisierte interne Kommunikation fördern den Austausch von Informationen, erleichtern interne Abläufe, schaffen eine motivierende Arbeitsumgebung und lösen positive Verhaltensänderungen aus.

 

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Ein Gedanke zu “Wie Mitarbeiterbindung funktioniert

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