Tweet des Tages: #HelpRobbie

Die Studentin Dominique Harrison-Bentzen hatte kein Geld für ein Taxi, da bot ihr ein Obdachloser seine letzten drei Pfund an. Sie habe das Geld nicht genommen, doch sei berührt gewesen von dieser Geste „eines Mannes, der jeden Tag mit Ignoranz konfrontiert ist“, schreibt sie.

Die Studentin erfuhr, dass der Mann namens Robbie, der seit sieben Monaten in der nordenglischen Stadt Preston auf der Straße lebt, bereits früher durch gute Taten auffiel. „Je mehr ich über ihn sprach, desto mehr erfuhr ich über ihn, etwa, dass er Passanten verlorene Brieftaschen zurückgegeben hat, dass er Menschen einen Schal angeboten hat, wenn ihnen kalt war.“

Die 22-Jährige beschloss, dem Mann seine Hilfsbereitschaft auf ihre Weise zu danken – und startete eine Fundraising-Kampagne für ihren neuen Freund. Auf Twitter und Facebook richtete sie die Accounts @Help_Robbie und helprobbiepreston ein.

help robbie

Das war der Anfang einer rührenden Geschichte, die in Großbritannien (The Mirror, BBC, The Independent, The Telegraph) und jetzt auch bei uns (Tagesschau, Focus, DIE WELT) für Schlagzeilen sorgt.

Die Aktion hatte sich rasend schnell im Social Web ausgebreitet. Auf Twitter drückten weltweit Menschen mit dem Hahstag #helprobbie ihre Sympathie und Unterstützung aus.

Mittlerweile hat die Studentin mehr als 20.000 Pfund (25. 221 Euro) gesammelt.

Schade nur: Wegen der ungewöhnlich hohen Zahl an Besuchern ist die Seite zur Zeit nur noch schwer zu erreichen.

 

 

 

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