Tweet des Tages: Je suis Charlie

Der Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ sorgt auch auf Twitter für Entsetzen. Die Hashtags  und inklusive eines Bildes sind für viele Twitter-Nutzer zum Zeichen der persönlichen Anteilnahme geworden.

jesuischarlie

Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, schreibt: „Dieses Massaker versetzt unser Land, unsere Stadt und unsere Demokratie in tiefe Trauer.“

Ein Journalist schreibt: „Ich bin Journalist, Franzose, Muslim und #IchbinCharlie“.

Neben der aktuellen Berichterstattung und den Beileidsbekundungen gibt es – erwartungsgemäß – eine Diskussion um Radikalisierung, Terrorismus und die Grenzen von Satire.

Die Arabische Liga verurteilte wie der Großteil aller Muslime den Anschlag „mit Schärfe“. Die Al-Ashar-Universität als wichtige Autorität des sunnitischen Islam beklagte einen „kriminellen Angriff“ und betonte, dass „der Islam jede Gewalt anprangert“.

Viele Nutzer würdigen den Einsatz der Karikaturisten für Presse- und Meinungsfreiheit. Ein Zitat aus einem Werk des britischen Schriftstellers Edward Bulwer-Lytton, „The pen is mightier than the sword„, ist ein häufiger Kommentar.

Im Streit darum, wie weit die Freiheit der Satire gehen soll, äußerte sich Bob Mankoff vom Magazin „New Yorker“ schon vor zwei Jahren. Er veröffentlichte einen kulturell und politisch korrekten Cartoon. Der Cartoon wird jetzt wieder tausendfach geteilt.

Ebenso erwartungsgemäß gibt es in Deutschland auch Reaktionen von Pegida, die den Anschlag für ihre Zwecke nutzen wollen. Die Gegenreaktionen bleiben glücklicherweise nicht aus.

 

 

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