Tweet löst Bildungsdebatte aus

Die 17-Jährige Naina hat mit einem einzigen Tweet einen Nerv getroffen und eine große Diskussion ausgelöst. Bisher wurde dieser Tweet über 15.000 mal retweetet und fast 28.000 mal favorisiert. Die Schülerin hat in einer Woche mehr als 10.000 Follower hinzugewonnen.

Schnell sind die Medien auf Naina und ihre Nachricht aufmerksam geworden. Nahezu alle Medien nahmen diesen Tweet zum Anlass, um darüber zu diskutieren, was Bildung eigentlich leisten muss. Auch Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU), die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne), Lehrer und Professoren äußerten sich zu dem kritischen Tweet.

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Wie auch Franz Nestler in seinem lesenswerten FAZ.net Beitrag bestätigt, erfüllt Naina vieles, was die Medien lieben: Sie ist klug, wortgewandt und sieht gut aus. Was die Medien noch mehr lieben: Wenn Menschen etwas interessant finden. Jeder ist oder war schließlich einmal in der Schule und kann selbst Vergleiche zu seinen eigenen Erfahrungen ziehen. Wird etwas hundertfach oder gar tausendfach geteilt, ist das für jeden Medienmacher und Journalisten ein untrügliches Zeichen dafür, dass das die Menschen bewegt. In einer Zeit, in der Klickzahlen eine starke Währung sind, führt das auch automatisch zu einer Berichterstattung über solche Tweets.

Wie in Situationen hoher und höchster Aufmerksamkeit üblich, schlug der 17-Jährigen auch heftige und zum Teil beleidigende Kritik entgegen. Naina sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger, sie habe viele Kommentare erhalten, die weit unterhalb der Gürtellinie lagen. Sie wurde auch kritisiert, weil sie in ihrem ursprünglichen Tweet „Gedichtsanalyse“ geschrieben hatte. Daher gab es auch wenige Tage später ein Update von ihr:

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